Stories
Eine gute Zukunft entsteht dort, wo Begegnung, Dialog und gemeinsames Handeln zusammenfinden.
Brühler Zukunftsdialoge
Wenn ein Parkplatz zur Projektionsfläche für Zukunft wird
Kunde: Stadt Brühl
Wie werden abstrakte Zukunftsbilder konkret?
Bild: Eine Utopie von Jan Kamensky
Gemeinsam mit dem Hamburger Künstler Jan Kamensky wurden digitale Utopien entwickelt.
Autodominierte Orte verwandelten sich in grüne, belebte Stadträume. Solche Bilder wirken nicht argumentativ. Sie wirken vorstellbar. Ergänzend entstand eine Malvorlage des bekannten Parkplatzes.
Kinder konnten ihn frei neu gestalten – ohne Vorgaben. „Es gibt keinerlei Regeln – die Fantasie kann frei fließen.“ (Aus der Pressemitteilung der Stadt Brühl)
Partizipation wurde dadurch niedrigschwellig und konkret.
Was die Brühler Zukunftsdialoge besonders macht:
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Die Dialoge wurden über den YouTube-Kanal der Stadt veröffentlicht.
Zusätzlich entstand ein 30-minütiger Film, der bei Veranstaltungen als Gesprächsstarter eingesetzt wurde. Aus dem Projekt entwickelten sich weitere Formate: „Zukunftsdialog Mobilität“ und „Zukunftsdialog Klima“.
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Wenn unterschiedliche Haltungen sichtbar werden dürfen, sinkt die Polarisierung.
Wenn Menschen sich selbst im Diskurs wiederfinden, entsteht Anschlussfähigkeit.
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• Dialog braucht Dramaturgie.
• Zukunftsbilder erleichtern Perspektivwechsel.
• Konflikt darf sichtbar werden – ohne ihn zu dramatisieren.
• Film kann mehr sein als Dokumentation:
Er kann Begegnungsraum sein.